Haare sind das Spiegelbild der Seele

Für Haarprobleme kann es viele Gründe geben. Die persönliche Lebenssituation hat beispielsweise einen großen Einfluss: Langanhaltende Diäten, chronische Krankheiten, psychische Belastungen wie Schlafmangel, Depression oder Stress und vieles mehr – all diese Faktoren beeinflussen Haare und Nägel mit.

Stress strapaziert Haare und Nägel

Wenn einem der Stress über den Kopf wächst, dann leiden Haare und Nägel oft mit. Sie verlieren ihren Glanz, werden stumpf oder brüchig. Denn dauerhafter Stress, bei dem verstärkt Stresshormone gebildet werden, kann die Wachstumsphase von Haaren und Nägeln negativ beeinflussen.

Wird das Haar dünn und spröde oder fällt gar aus und brechen Nägel regelmäßig ab, dann wird häufig auch die Psyche belastet. Betroffene fühlen sich unattraktiv, schämen sich für vermeintlich ungepflegte Haare und Nägel und vermeiden im Extremfall, sich unter Menschen zu begeben. Das Selbstwertgefühl sinkt. Familie, Freunde und oft auch der konsultierte Arzt nehmen die Sorgen nicht ernst. Die Betroffenen sind häufig so verunsichert, dass sie sich niemandem mehr anvertrauen mögen.

Dabei können in vielen Fällen die Ursachen für Haarprobleme und Nagelbruch durch eine fachkundige Beratung aufgedeckt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Mehr Entspannung – mehr Spannkraft

In der Regel sind stressbedingter Haarausfall oder Nagelprobleme umkehrbar. Das heißt: Wenn der Stress dauerhaft nachlässt, können Haare und Nägel wieder wachsen. Lesen Sie hier ein paar Tipps, wie Sie dem Stress den Kampf ansagen können:

  • Analysieren Sie die Stress-Situation: Wie schlimm ist es wirklich? Was könnten Sie direkt selbst verbessern?
  • Denken Sie positiv: Vergeuden Sie keine Energie damit, das Schlimmste zu befürchten; eine Liste mit positiven Punkten zur gegenwärtigen Lage ist hilfreich.
  • Bleiben Sie in Bewegung: So bauen Sie nicht nur innere Anspannungen ab, Sie bleiben auch körperlich fit.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung: Wenig Fett, dafür mehr Ballaststoffe gehören bei Stress auf den Speiseplan; Kaffee, Zigaretten und Zucker erhöhen ebenfalls das Stress-Niveau.
  • Nehmen Sie eine Auszeit: Planen Sie Ruhepausen in den Tagesablauf ein und halten Sie diese auch ein.
  • Lernen Sie, zu entspannen: Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Yoga sind Hilfstechniken für eine tiefe Entspannung mit geringem Aufwand.
  • Atmen Sie bewusst: Stress lässt sich durch langsames, regelmäßiges Luftholen verringern.